Tansania

Als eine der sendenden Ortsgemeinden unterstützen wir unser Missionar-Ehepaar Komba in Tansania. Kornelia Komba ist in diesem Jahr 25 Jahre in Tansania tätig.

Die Aussendung der ersten Missionare Paulus und Barnabas durch den Heiligen Geist, mitten aus der Gemeinde Antiochien heraus, ist uns dabei Vorbild (Apg. 13,1-4a).

Stanislaus Komba ist Ältester in der örtlichen Gemeinde in Songea; ist im Leitungskreis der westlichen Gemeinden tätig und in der gesamten Kanisa la Biblia für den Bereich Mission zuständig. Die Leiterschaft in der südwestlichen Region übernimmt Verantwortung dahingehend, dass sie Pastoren und Älteste sowie potentielle Leiter schult; sie begleitet die Pastoren und Ältesten bei der Umsetzung in den Gemeinden, sucht geistliche und finanzielle Unterstützung inner- und außerhalb der Gemeinden, plant und begleitet Projekte im Sozial- und Bildungswesen und leitet die Handwerkerschule in Songea.

Kornelia Komba ist in der Kinder- und Jugendarbeit in Tansania tätig. Sie organisiert Musikseminare, Mitarbeiterschulungen, Freizeiten, Seminare. Sie arbeitet in einem guten Kollegenstamm und so bereiten sie mit ortsansässigen Mitarbeitern alles vor und führen die Sache gemeinsam durch. Heute jedoch können sie dabei auf ein gutes Mitarbeiterpotential in den einzelnen Gemeinden zurückgreifen, so dass die Gemeindemitglieder heute schon fast alles selber planen und durchführen.

Die Missionsarbeit in Tansania über fast 50 Jahre hinweg kann man so beschreiben, wie es auch in 2.Kor.4 steht: „Von allen Seiten werden wir von Schwierigkeiten bedrängt, aber nicht erdrückt. Wir sind ratlos, aber wir verzweifeln nicht. Wir werden verfolgt, aber Gott lässt uns nie im Stich. Wir werden zu Boden geworfen, aber wir stehen wieder auf und machen weiter. Dennoch hören wir nicht auf zu predigen, weil wir denselben Glauben haben wie der Psalmist, der sagte:’Ich glaube an Gott, deshalb rede ich’. Und wenn Gottes Gnade immer mehr Menschen zu Christus führt, wird auch der Chor derer, die ihm danken, immer lauter, und Gott wird immer mehr Ehre erwiesen. Deshalb geben wir nie auf!“